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Jenpack GmbH als Hersteller von Verpackungen, Verpackungssystemen und Faltschachteln erstmalig als Aussteller auf der Messe TERRATEC in Leipzig vertreten

In Zusammenarbeit mit der iKTZ Jena (innovative Klebetechnik Zimmermann) stellt die Jenpack GmbH auf der Terratec in Leipzig vom 29.- 30.01.2013 ein neues Verpackungssystem für Gefahrgut vor. Damit beschreitet der Verpackungsspezialist Neuland und baut sich ein weiteres Standbein im Produktportfolio auf.

Die Lagerung und Entsorgung von Gefahrstoffen aus der Industrieproduktion, medizinischen Diensten und anderen Gefahrstoffverursachern, wie z.B. Armeen, ist eine der schwierigsten und diffizilsten Aufgaben unserer heutigen Zeit. In der Regel sind Gefahrstoffe auch wassergefährdend und müssen als Sondermüll entsorgt werden. Dabei sind in Deutschland die Gefahrstoffe und die Behandlung derer in der Gefahrstoffverordnung pdf genauestens festgelegt.

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Gerade in den letzten Jahren ist durch die Berichterstattung über die Endlagerung von radioaktiven oder kontaminierten Stoffen, wie z.B. in den Lagern Asse und Gorleben, diese Problematik mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Was sich in den Köpfen der Betrachter solcher Bilder festsetzt, sind verrostete, zerbeulte und geöffnete Lagerbehälter. Und Stoffe, die sich über Sicker- oder Flutwässer in Schächten und Lagerstollen ausbreiten und letztendlich das Grundwasser gefährden.

Die Firmen iKTZ aus Jena und Jenpack GmbH aus Schöps haben sich in einem EFRE-TNA gefördertem Projekt dem Thema „Medien- und langzeitbeständige Behälter für die Lagerung und / oder den Transport von umweltgefährdenden Stoffen“  verschrieben und arbeiten hier als Kooperationspartner eng zusammen.

Auf der Terratec vom 29.-31.01.2013 werden die ersten Ergebnisse und Produkte der Zusammenarbeit ausgestellt. Dabei werden verschiedene Varianten vorgestellt, die für die unterschiedlichsten Klima- und Umweltbedingungen ausgelegt sind. Somit ist der Einsatz dieser Gefahrgutverpackungen nicht nur auf eine Lagerbedingung ausgerichtet, sondern wird den unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht. Damit wird erreicht, dass eine Vermarktung dieser Gefahrgutsysteme nicht auf Deutschland beschränkt bleibt, sondern auch für den Export interessant ist. Augenmerk bei der Verpackungsentwicklung wurde besonders auf den Aspekt Effizienssteigerung, Verbesserung der Haltbarkeit und Verwendung von nachwachsenden bzw. recyclingfähigen Rohstoffen der Verpackung gelegt. Dabei wurden die bisherigen verwendeten Behälterkonzepte untersucht und festgestellt, dass diese nur bedingt umweltfreundlich und langzeitstabil sind. Aus diesem Grund werden Verbunde aus Borosilikat -und Quarzglas verwendet. Durch spezielle Klebe- und Vergusstechniken werden Laminate erzeugt (ähnlich Verbundsicherheitsglas), die bruch- und vandalismussicher sind. Das Glas wiederum wird durch die Umverpackung der Jenpack GmbH nochmals geschützt und transport- und lagerfähig umschlossen. Die Gefahrgutzulassung und Zertifizierung wurde beantragt und wird im 1.Quartal 2013 durchgeführt.
 

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